Folien-Glossar / Folien-Lexikon: Grundlagen, Begriffe, Schlagworte zu Folien

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G-Wert

Gängige Abkürzung für den Begriff "Gesamtenergiedurchlassgrad". Dieser Wert ist eine der Meßgrößen für die Wirksamkeit der Aufbringung von Scheibenfolien auf Glas an Gebäuden. Er steht für den Energiedurchlass, also den Anteil des Sonnenlichts, der durch eine Verglasung von außen nach innen dringt. Er wird in Prozent oder als Dezimalzahl angegeben. Ein hoher Gesamtenergiedurchlassgrad bedeutet einen hohen Strahlungsdurchgang durch das Glas und damit verbunden, eine hohe Wärmbelastung des Innenraums. Je höher der "G"-Wert liegt, desto mehr Sonneneinstrahlung wird über die Verglasung als Strahlungswärme nach innen abgegeben. Bei modernen Doppelverglasungen liegt der g-Wert bei etwa 0,6. Das bedeutet, dass 60 % der eingestrahlten Sonnenenergie in den Raum dringen. Bei Einfachverglasungen liegt dieser Wert bei etwa 0,75. Der Rest wird reflektiert oder von der Scheibe absorbiert.

Durxch das Anbringen von Sonnenschutzfolien kann der G-Wert im Maximum bis auf etwa 0,15 gesenkt werden.

Weitere Bezeichnungen: Gesamtenergiedurchlassgrad

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