Häufig gestellte Fragen zu Folien - Verarbeitung - technische Aspekte - gesetzliche Bestimmungen - FAQ

Häufig gestellte Fragen zu Folien – FAQ

Folien sind Hi-Tech-Produkte mit einer Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten: Sie schützen vor direkter Sonneneinstrahlung, reduzieren die UV-Belastung erheblich, halten Blendung ab, tragen Werbebotschaften, sind gerne verwendetes Design-Material, etc. Kurz und gut: Die Verwendungszwecke von Folien sind nahezu unbegrenzt. Das macht es aber auch nicht leicht, immer auf Anhieb die Frage beantworten zu können: Welche Folie ist die richtige? Was sollte beachtet werden?

Typische Fragen, die uns immer wieder erreichen sind etwa: "Folien für Autos: ABG für Scheibenfolien - Welche Vorschriften gelten?" oder "Scheibenfolien an vorderen Seitenscheiben - ist das erlaubt?" oder "Ausbleichung - was ist das, wie lässt sie sich verhindern?" oder etwa "Folienmontage an Gebäuden - selbst machen oder Profiarbeit?"

In dieser Rubrik "Folien – FAQ" versucht Folie.de auf die am häufigst gestellten Fragen zu Folie zutreffende Antworten zu geben. Die Antworten sind sorgfältig recherchiert und werden unter Hinzuziehung des Fachwissens von Folien-Experten formuliert. Sollten Sie weitergehende Fragen haben, so kontaktieren Sie uns, wir freuen uns über Ihre Anfrage.

Häufige Fragen und Antworten

Allgemeine Betriebsgenehmigung (ABG) für Scheibenfolie an Autos |Autofolie - Folie für Glas in Fahrzeugen| Bedampfen von Scheiben | Blendung | Braunwerden hinter Glas | Fahrzeug verdunkeln | Fahrzeugfolie - Preis | Fahrzeugscheiben hell machen | Fahrzeugvollverklebung | Feuerfeste Folie | Flachglasfolie - Folie für Glas in Gebäuden | Floaten oder Tauchen | Folie im Fahrzeug entfernen | Folienbetriebe - Folien-Fachbetriebe - Spezialisten für Folie | Foliendicke | Kunststoffscheiben | Licht und Sonneneinstrahlung | Scheibenfolien – Window films - für Automobile und Gebäude | Siebdruck - schwarzer Rand | Steinschlagschutzfolie | Technik - Scheibenfolien – Window Films - Autombile und Gebäude | UV-Licht und Ausbleichung | Vordere Seitenscheiben mit Folie

Sind Scheibenfolien an vorderen Seitenscheiben von Fahrzeugen erlaubt?

Ein Anbringen der Folie im Bereich von vorderen Seitenscheiben und Windschutzscheibe ist grundsätzlich nicht gestattet. (Erläuterung: Im Bereich der vorderen Seitenscheiben ist eine Unterschreitung der gesetzlich vorgeschriebenen Lichttransmission von 70% verboten. Da im Regelfall das Glas schon eingefärbt ist und alleine dadurch diese Grenze schon erreicht wird, wird durch das zusätzliche Aufbringen von Folien diese Grenze meistens deutlich überschritten). Es gibt nur ein einziges, sehr kostspieliges Verfahren, das von der Firma FoliaTec entwickelt wurde, um (kaum eingefärbte) Sicherheitsfolien an vorderen Seitenscheiben montieren zu können. Der Ablauf funktioniert im Wesentlichen so: Um eine Unterschreitung der gesetzlich gestatteten Lichttransmission von 70% im Bereich der vorderen Seitenscheiben zu vermeiden, wird vor der Montage einer Sicherheitsfolie die Lichtdurchlässigkeit der vorderen Seitenscheiben mit einem zugelassenen und geeichten Lichtmessgerät überprüft. Ergibt die durchgeführte Messung die Eignung der vorderen Seitenscheiben (die gesetzlich vorgeschriebene Lichttransmission darf also nicht schon unterschritten sein!) für das Aufbringen einer Sicherheitsfolie, erfolgt die professionelle Montage der Sicherheitsfolie. Anschließend überprüft ein amtlich anerkannter Sachverständiger mit Hilfe des FOLIATEC® TLG 43A die Lichtdurchlässigkeit der vorderen Seitenscheiben. Die Eintragung in die Fahrzeugpapiere und damit die Genehmigung erfolgt nach Kontrolle des Messprotokolls des TLG 43A durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen (DEKRA, TÜV, etc.).Die Kosten für das Gesamtverfahren belaufen sich leicht auf weit über ca. 500,- € für zwei vordere Seitenscheiben!

Nochmals und ganz deutlich: Jeder, der vordere Seitenscheiben eines Fahrzeugs mit Folien versieht oder versehen lässt, die die Gesamtlichtransmission des Glas-Folienverbundes auf unter 70% senken, handelt gesetzwidrig, verliert die ABG für das Fahrzeug und den Versicherungsschutz!

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Sollte man Scheibenfolien am Auto selbst anbringen - oder lieber vom Fachmann machen lassen?

Folie für den Selbstverarbeiter oder den semiprofessionellen Bereich findet sich in den Angeboten fast aller Verschleißteilehändler, Autozubehörhändler sowie Auto-Fachmärkten, auf Autoteile und -styling spezialisierten Vertreibern und Versandhandelsorganisationen. Billigangebote, die qualitativ kaum den Ansprüchen an ein gutes Ergebnis genügen, finden sich vereinzelt auch in den Autoabteilungen der großen Warenhäuser, Supermärkte und Baumärkte.
Die Erwartung an das Ergebnis einer Folienmontage ist meist hoch, die Arbeit soll sorgfältig ausgeführt sein. Die Folie soll ohne Blasen, Knicke, Falten oder Risse aufgebracht sein. Ein Ergebnis, das selbst vom in Handwerksarbeiten geübten Do-it-Yourselfer im ersten Anlauf nicht zu schaffen ist. Er braucht eine zweite, eventuell gar dritte Packung des Materials, was ihn im Materialpreis genauso teuer kommt, als wenn er Folie von einem professionellen Einbauer montieren lässt. Ein weiterer Grund für einen Absatzrückgang im DIY-Segment sind die seit Jahren immer stärker gebogenen KFZ-Scheiben, die es einem Ungeübten schwer machen, die Folie einwandfrei auf Glas aufzubringen. Ein nicht unerheblicher Teil solcher Arbeiten wird von Semiprofis nebenbei, oft in Schwarzarbeit, erledigt. Ohne jeglihce Gewährleistung oder Garantie. Das Ergebnis ist auch nicht reklamationsfähig.

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